Sport in Hagen

Hagen bewegt! – Rückblick auf den ersten inklusiven Sporttag in Hagen

Am 30. Mai 2026 fand in und an der Karl-Adam-Sporthalle in Hagen-Vorhalle der erste inklusive Sporttag „Hagen bewegt!“ statt. Von 11:00 bis 16:00 Uhr öffnete die Anlage am Vossacker ihre Türen für alle Menschen – unabhängig von Alter, Herkunft oder Beeinträchtigung. Das Ergebnis übertraf alle Erwartungen: Über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung des Stadtsportbunds Hagen, des Behinderten- und Rehabilitationssportverbands NRW (BRSNW) und der Stadt Hagen.

 Ein Tag für alle

Das Angebot war bewusst breit aufgestellt. In der großen Karl-Adam-Halle sowie auf dem angrenzenden Sportplatz konnten Besucherinnen und Besucher Badminton, Basketball und Rollstuhlbasketball, inklusives Tanzen, Darts, Boccia und vieles mehr ausprobieren. Ein besonderes Highlight war Goalball – eine paralympische Sportart für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen, die in der ruhigen Atmosphäre der kleinen Halle ausgespielt wurde und großes Interesse auf sich zog. Auch das Angebot „Sport meets Robotic“ stieß auf viel Neugier.

Die Angebote waren so ausgerichtet, dass jeder mitmachen konnte. Eine Gebärdensprachdolmetscherin war den gesamten Tag über vor Ort und trug dazu bei, auch sprachliche Barrieren abzubauen.

Prominente Unterstützung aus der Stadtspitze

Oberbürgermeister Dennis Rehbein und Frau Dr. Scholten, Leiterin des Gesundheitsamts Hagen, nahmen sich die Zeit, den Tag gemeinsam mit den Veranstaltern zu eröffnen. Beide nutzten die Gelegenheit, das Gespräch mit betroffenen Menschen zu suchen und sich die verschiedenen Sportangebote vor Ort anzusehen. Ihr Engagement unterstrich die Bedeutung, die die Stadt Hagen dem Thema Inklusion im Sport beimisst.

Vereine, Beratung und Vernetzung

Ein zentrales Ziel des Aktionstags war es, neben dem sportlichen Erleben auch Kontakte herzustellen und Sichtbarkeit für inklusive Angebote in Hagen zu schaffen. Der BRSNW war mit einem umfangreichen Workshopangebot vertreten und stand Vereinen sowie Interessierten für eine individuelle Beratung zur Verfügung. Die FernUniversität Hagen, das Gesundheitsamt Hagen sowie die EUTB waren mit Informationsständen präsent und ergänzten das Programm um wichtige Beratungs- und Orientierungsangebote.

Zahlreiche Hagener Vereine und Organisationen wirkten aktiv mit und ermöglichten durch ihre Präsenz, dass interessierte Besucherinnen und Besucher direkt vor Ort Ansprechpartner für weiterführende Angebote finden konnten.

Ein Anfang mit Signalwirkung

Der Tag hat gezeigt, dass der Bedarf und das Interesse an inklusivem Sport in Hagen
vorhanden sind. Die hohe Beteiligung ist ein klares Signal: Menschen mit und ohne
Beeinträchtigung wollen gemeinsam Sport treiben – es braucht dafür die richtigen Angebote und die richtigen Räume.

Die Veranstalter nehmen die Resonanz des Tages als Auftrag, die begonnene Arbeit
fortzusetzen und weitere Vereine für das Thema Inklusion zu gewinnen.

Fortbildung für Übungsleiter*innen

Im Nachgang zum Aktionstag bietet das Sportbildungswerk Hagen e.V. im Stadtsportbund am 31. Oktober 2026 eine Fortbildung zum Thema „Spiel & Sport mit heterogenen Gruppen“ an. Die Veranstaltung richtet sich an Übungsleiter*innen, die ihre Sportangebote inklusiver gestalten möchten. Weitere Informationen und Anmeldung unter:
www.sportbildungswerknrw.de/hagen

Ein herzlicher Dank

Der Stadtsportbund Hagen dankt Oberbürgermeister Dennis Rehbein sowie Frau Dr. Scholten, Leiterin des Gesundheitsamts Hagen, für ihre Teilnahme und ihr Engagement, dem BRSNW für die fachliche Unterstützung und die Workshopangebote, der FernUniversität Hagen sowie allen beteiligten Vereinen und Organisationen. Der größte Dank gilt den über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die diesen Tag zu dem gemacht haben, was er war.